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Die Wärmetherapie ist die zweite
große Form der Thermotherapie. Wie bereits bei der Kältetherapie
angesprochen, ist die Einteilung „Kälte für Akutes, Wärme für Chronisches“
so nicht haltbar.
Die Wärme wird auf den Körper bei direktem Hautkontakt (z. B. Fangopackung)
durch Leitung oder ohne Kontakt durch Strahlung (z. B. Heißluft) übertragen.
Des weiteren unterscheidet man noch trockene und feuchte Wärme.
Wärme erweitert die Gefäße. Die so erzeugte Hyperämie (Mehrdurchblutung)
wirkt sich günstig auf viele chronische Reizzustände aus. Des weiteren soll
eine Steigerung der Stoffwechselvorgänge stattfinden.
Auf frischen Hämatomen (Blutergüsse) und Infektionen darf keine Wärme
angewendet werden!
Formen der Wärmetherapie:
Infrarot: Eindringtiefe: 3 cm; Dauer: 20 min
Rotlicht: stärkere Tiefenwirkung bei geringerer Wärmebelastung der Haut
Diese gebräuchlichste Form der feuchten Wärme gehört zu den Peloiden.
Darunter versteht man anorganische und organische Stoffe, die durch
geologische Vorgänge entstanden sind. Ihr Vorteil ist die Fähigkeit, hohe
Temperaturen zu speichern und die Wärme über längere Zeit konstant
abzugeben.
Fango wird häufig mit Paraffin kombiniert. Paraffin ist ebenso wie Fango ein
schlechter Wärmeleiter. Der Vorteil der Kombination von beidem liegt in der
Sauberkeit und in der Einfachheit der Anwendung.
Wärmeanwendungen werden in der Regel zur Vor- oder Nachbereitung von Massage
oder aktiver krankengymnastischer Therapie eingesetzt.
Während die übliche Wärmetherapie für die Dauer von 15 – 45 min angewandt
wird, stellt die Fango wird häufig mit Paraffin kombiniert. Paraffin ist
ebenso wie Fango ein schlechter Wärmeleiter. Der Vorteil der Kombination von
beidem liegt in der Sauberkeit und in der Einfachheit der Anwendung.
Wärmeanwendungen werden in der Regel zur Vor- oder Nachbereitung von Massage
oder aktiver krankengymnastischer Therapie eingesetzt.
Während die übliche Wärmetherapie für die Dauer von 15 – 45 min angewandt wird,
stellt die kurzfristige Anwendung großer Hitze eine Sonderform dar.
Hierbei wird z. B. durch wiederholtes sehr kurzes Auftupfen der verletzten
Struktur mit 60 – 80°C gearbeitet. Dies geschieht für eine Dauer von ca. 30 sec.
Hierdurch wird vor allem der Lymphabtransport zum Zwecke der Abschwellung
angeregt. Diese Form kann insbesondere bei akuten Verletzungen erfolgreich
eingesetzt werden.
kurzfristige
Anwendung großer Hitze eine Sonderform dar.
Hierbei wird z. B. durch wiederholtes sehr kurzes Auftupfen der verletzten
Struktur mit 60 – 80°C gearbeitet. Dies geschieht für eine Dauer von ca. 30 sec.
Hierdurch wird vor allem der Lymphabtransport zum Zwecke der Abschwellung
angeregt. Diese Form kann insbesondere bei akuten Verletzungen erfolgreich
eingesetzt werden.
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