|
Die Osteoporose ist eine mit dem Alter
zunehmend häufiger auftretende Erkrankung/Störung des Knochenstoffwechsels.
Es kommt zu einer schleichenden Verringerung der Knochenmasse und ‑festigkeit
ohne vorherige oder offensichtliche Symptome. Die Folgen sind Frakturen (=
Knochenbrüche) betont im Oberschenkelhals, an den Wirbelkörpern und am Unterarm.
Häufig kommt es bereits bei kleinsten Anlässen oder auch ohne adäquates Trauma
(=Verletzung) zu Frakturen mit in der Regel erheblichen persönlichen und
sozialen Folgen. Die sozioökonomischen Auswirkungen für das Gesundheitssystem
sind eminent.
Eine bereits präventive Diagnostik und Therapiekontrolle sind unabdingbare
Voraussetzungen für die rechtzeitige Erkennung und Therapie der Osteoporose
innerhalb der Risikogruppen.
Tipps zur
Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose
Ernährung
täglich Milch
oder Milchprodukte
täglich frisches Gemüse
Phosphor in der Nahrung behindert den Knochenaufbau;
deshalb: wenig tierische Fette, wenig Fleisch, nur selten Schokolade
weitgehender Verzicht auf Alkohol
Rauchen vermindert die Knochendichte !!!
Körperliche Aktivitäten und Sport
Bewegungsmangel fördert die Osteoporose, deshalb:
‑täglich mindestens 30 Minuten an die frische Luft
(Spazieren, Laufen, Fahrradfahren)
-Spielsportarten. kraftbetonte Gymnastik, Aerobic
-dosiertes Muskelaufbautraining
-Schulung von Koordination und Flexibilität
Medikamente
-Ist die
Diagnose durch eine Knochendichtemessung gesichert,
wird Ihr Arzt konkrete Therapievorschläge machen
-Falls Sie mit Cortison, Heparin, Marcumar oder Schilddrüsenhormon behandelt
werden, ist eine sorgfältige Überwachung der Knochendichte erforderlich!
Wenn Sie
weitere Fragen haben, beraten wir Sie gern!
Untersuchungsmethoden
Quantitative Ultraschall-Osteodensitometrie (=Knochendichtemessung)
auf Grundlage der Empfehlung der WHO
- keine Strahlenbelastung
- keine Nebenwirkungen
|