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ESWT

Erste in Deutschland  zugelassene orthopädische Praxis nach
DIN EN ISO 9001:2000



Privatpraxis für
Orthopädie und Sportmedizin
Dr. Uwe Wegner

Telefon
+49 (511) 84 20 42 1
Fax
+49 (511) 84 20 41 0

Adresse

Peiner Str. 4
30519 Hannover

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letzte Aktualisierung:

21. November 2005





 

 

Extrakorporale Stoßwellentherapie ESWT

 

Zur Behandlung von Nieren- und Blasensteine in der Urologie hat sich die Stoßwellenbehandlung als Standardverfahren etabliert. In den letzten Jahren wird die ESWT in der Orthopädie zur ambulanten Behandlung von chronischen Reizzuständen von knochennahen Band- und Sehnenansätzen angewendet. Nach Versagen der üblichen konservativen Therapie bietet die ESWT vor einem operativen Eingriff die optimale Alternative.

Anwendungsbereiche:

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Sehnenverkalkungen (z. B. Schulter, Achillessehne, Kniescheibensehne)

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Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)

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Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)

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Impingementsyndrom der Schulter

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Fersensporn

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Pseudarthrosenbildung

Wirkprinzip:

Das genaue Wirkungsprinzip der Stoßwellen im menschlichen Gewebe ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. Die in dem Generator erzeugten Schallwellen (Stoßwellen) werden unter Ultraschall- oder nach Röntgenkontrolle auf ein Gebiet von ca. 5x5 mm2 im entsprechenden Sehnengebiet des Patienten verabreicht. Es sind verschiedene, sog. Niedrig- bis Mittelenergie- sowie Hochenergiegeräte im Einsatz.

Durch die Stoßwellen werden 2 Effekte im Gewebe ausgelöst:

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Die häufig schnelle Schmerzfreiheit wird durch den starken mechanischen Reiz erzielt, der nach einer neurophysiologischen Reaktion zu einer kurzfristigen Schmerzfreiheit führt.

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Der eigentliche Effekt beruht jedoch auf einer Regeneration des Gewebes, die nach der kontrollierten Verletzung desselben durch die ESWT folgt. Dieser Prozess benötigt z. T. mehrere Monate bis zur Beschwerdefreiheit. Häufig werden durch die Stoffwechselsteigerung zunächst mehr Schmerzen verspürt.

Behandlungsdauer:

In der Regel sind 3 Behandlungen erforderlich. Die Dauer der einzelnen Behandlung liegt zwischen 15 und 30 min. Die hochenergetische Behandlung ist in der Regel nicht ohne vorherige Betäubung zu ertragen. In meiner Praxis kommt nur der nieder- bis mittelenergetische Bereich zur Anwendung. Eine Betäubung ist hier nicht erforderlich.

Nebenwirkungen:

Ernste Nebenwirkungen sind bei sachgerechter Anwendung nicht beobachtet worden.

Die ESWT stellt die optimale konservative Behandlungsform nach Versagen der üblichen Verfahren und vor einer drohenden Operation dar.