Schmerz führt immer zu einer Vermeidungshaltung. Der Patient traut
sich nicht. "Lieber nichts machen, bevor etwas schlimmer wird".
Das Ergebnis:
Hoher Widerstand gegen aktive Therapieformen.
Am Universitätsklinikum Freiburg wurde anhand verschiedener Studien mit
chronischen Schmerzpatienten nachgewiesen, dass sich das
Schmerzempfinden der Patientinnen und Patienten um ein Vielfaches
verbesserte, wenn sie an einem achtwöchigen Kurs in
achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung (MBSR) teilnahmen. Sie übten
sich in Meditation, Körperwahrnehmung und Yoga und lernten dabei, anders
mit ihren physischen Symptomen umzugehen. Dieselben physischen Zustände
wurden anschließend als wesentlich weniger schmerzhaft wahrgenommen. Das
Wohlbefinden hatte sich entschieden verbessert. Bei einer
Kontrollgruppe, die lediglich Entspannungsübungen machte und
psychologisch begleitet wurde, hatte sich das Schmerzempfinden kaum
verändert. Es waren also die Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen, die
den Schmerzpatienten zu einem besseren Lebensgefühl verhalfen. Sie
ermöglichten ihnen, dieselben physischen Zustände anders zu bewerten.
Die Patientinnen und Patienten eroberten sich durch
Aufmerksamkeitsübungen die Freiheit zurück, ihre Körperwahrnehmungen
nicht unmittelbar als Schmerz interpretieren zu müssen. Sie erhielten
die Kompetenz für ihren Körper zurück. Der Leiter des Freiburger
Forschungszentrum, Stefan Schmidt, erläuterte das Ergebnis mit folgender
Formel:
Leiden = Schmerz x
Widerstand.
Sogar chronischer Schmerz
ist also keine rein physische Angelegenheit. Er besteht auch aus unserer
Reaktion auf die spezifischen Sinnesreize.
Diese Ergebnisse zeigen erstens, dass auch die physische Realität durch
unsere Interpretation von Wahrnehmungsdaten entsteht, zweitens, dass wir
üben müssen, wenn wir unsere Wahrnehmungsmuster verändern wollen, und
drittens, dass bereits nach einer kurzen Übungsphase Veränderungen
sichtbar werden können. Es lohnt sich also zu experimentieren.
Wir stehen Ihnen bei Ihrem Experiment mit Rat und Tat zur Seite.
Weitere Informationen:
mbsr Hannover
Maschstr. 20
30169 Hannover
0511/8978675 www.mbrs-hannover.de
Gesund durch den Winter
Unter diesem Titel werden verschiedene Wege beschrieben, um die Zeit,
die für unser Immunsystem eine hohe Belastung darstellt, besser zu
überstehen.
Regelmäßiger moderater Ausdauersport, 30 – 40 min 2-3 x pro Woche,
för-dert die Reaktionsfähigkeit unseres Immunsystems. Auch bei kalter
Umgebung und durchaus erheblichen Minusgraden darf draußen Sport
getrieben werden. Viren vertragen Kälte überhaupt nicht und sterben ab. Wichtig: Unmittelbar nach der Belastung trinken, da bei
Minusgraden und trockener Luft dem Körper noch mehr Flüssigkeit entzogen
wird. Die Intensität eher etwas niedriger wählen.
Nach der Belastung existiert ein Zeitfenster von 20 min, auch Open
Window ge-nannt, in der die Infektionsanfälligkeit höher ist als ohne
Belastung.
Wichtig: Nach der Belastung sofort trockene Kleidung anziehen und
weiteren Wärmeverlust insbesondere über den Kopf vermeiden – Mütze
tragen!
Aufsteigendes Fußbad
Sollte man sich nach der Belastung unwohl fühlen, frösteln, so als wenn
man jetzt krank wird, hilft ein aufsteigendes Fußbad. Ablauf: Beide Füße in eine mit Wasser gefüllte Fußwanne stellen,
die wahlweise in der Badewanne oder der Dusche steht. Die
Wassertemperatur soll gerade noch erträglich warm sein. Über 15 min
jetzt immer heißes Wasser nachlaufen lassen, so dass es weiterhin gerade
noch erträglich ist. Das überschüssige Wasser läuft über den Rand der
Fußwanne heraus. Danach dicke Socken anziehen. Warmhalten, am besten ins
Bett legen. Hilft übrigens auch bei Einschlafstörungen.
Der Darm ist für die Immunabwehr von zentraler Bedeutung. Durch manchmal
notwendige Antibiotikatherapie werden auch die hierfür zuständigen
Darmbakte-rien nachhaltig gestört. Von daher sollte man nach einer
derartigen Therapie immer aktiv die schnelle Regeneration der Darmflora
unterstützen. Hierzu eignen sich aus meiner Erfahrung besonders die
Medikamente Symbioflor I u. II sowie Pro Symbioflor. Hierbei handelt es
sich um lebende Bakterienkulturen, die in Tropfenform nach Anweisung des
Herstellers als stufenweise Kurmaßnahme eingenommen werden. Ohne
bekannte Schädigung hilft täglich 1 Teelöffel Symbioflor I, von Oktober
bis März eingenommen, dass Husten, Schnupfen, etc. der Vergangenheit
angehören. Empfindliche Personen sollten den stufenweisen Aufbau:
Prosymbioflor Symbioflor I Sybioflor II wählen.
Regelmäßige Schlafdauer unter 6 Stunden führt unmittelbar zu einer
erhöhten Infektanfälligkeit.
Für den akuten Fall stehen verschiedene wirksame Medikamente zur
Verfügung:
- Gripp-Heel, Fa. Heel
- Infekt-Komplex, Schleimhautkomplex, Pulmocyl Trpf., Fa. Liebermann
- Toxiloges Trpf., Fa. Loges
Es gibt auch vieles anderes, aber mit den o.g. Präparaten habe ich bei
meinen Patienten die besten Erfolge erzielt.
Die Zitronen warm abwaschen und in kleine Stücke schneiden, zusammen mit
dem Knoblauch und dem Ingwer im Mixer gut zerkleinern. Mit Wasser
auffüllen und auf etwa 60-70 Grad C erhitzen, dann sofort vom Herd
nehmen, und ab-kühlen lassen. Es ergibt einen milchigen, sämigen, dünnen
Brei, der noch warm in Schraubgläser gefüllt wird. Sehr Empfindliche
können ihn vorher auch durch ein Sieb gießen.
Täglich 6 Teelöffel vor oder nach einer Hauptmahlzeit einnehmen.
10 Knoblauchzehen
3 Zitronen
375 ml abgekochtes Wasser
Die Wirkung kann noch gesteigert werden, wenn die Zutaten im Mixer sehr
gut zerkleinert und roh belassen werden. So verhindert man, dass beim
Erhitzen wertvolle Inhaltsstoffe teilweise zerstört werden.
Täglich 1-2 Teelöffel in einem Glas Wasser.
Unser Praxisvideo
Dieser Film (er startet nach
kurzer Vorladezeit automatisch)
zeigt Ihnen
Impressionen aus unseren Räumen
und vermittelt wichtige Informationen über unsere
Behandlungsmöglichkeiten (Windows Mediaplayer, Internetexplorer ab Vers. 6.0).
Achtung:
Sollte der Film wegen fehlender Bandbreite, spez. Firewall - Einstellungen
oder eines alternativen Browsers
nicht funktionieren, haben wir hier
eine Download-Möglichkeit eingerichtet. Der Film wurde produziert von
Weitere Informationen
Die Präsentation zum
neuesten Vortrag von Dr. Uwe Wegner im Patientenforum des Annastiftes in
Hannover, gehalten am 19.11.2005 mit dem Thema
Zum Wohle und zur Sicherheit unserer Patienten investierten und
investieren wir sehr viel
Zeit und Arbeit in die aufwendigen Vorbereitungen und die laufenden
Arbeiten, die zur Erlangung und zum Verbleib dieser
Zertifizierung notwendig waren und sind.
Seit einiger Zeit schreibt Dr.
Wegner in einer hannoverschen Tageszeitung regelmäßig Artikel über
gesundheitlichen Themen, zum Lesen der Artikel nutzen Sie bitte diesen
Link: