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In jedem Kniegelenk sind 2 Menisken vorhanden. Einer liegt innen (medial), der
andere außen (lateral). Die Menisken bestehen aus Bindegewebe. Sie liegen auf
der Gelenkfläche des Unterschenkelknochens (Tibia) und sind von oben betrachtet
halbmondförmig (medialer Meniskus) bzw. sichelförmig (lateraler Meniskus). Im
Querschnitt von vorne betrachtet sind sie keilförmig.
Eines
der biomechanischen Probleme des Kniegelenkes liegt darin, dass eine Kugel
(Oberschenkelknochen) auf einer geraden Fläche (Unterschenkel) stabilisiert
werden muss. Hieran haben die Menisken einen erheblichen Anteil. Sie
vergrößern die Gelenkfläche des Unterschenkels dynamisch und tragen 45 % des
Körpergewichts.
Die
Ernährung der Menisken erfolgt nur in einer kleinen Zone am Rand durch
Blutversorgung. Der größte Teil wird, wie auch der Gelenkknorpel, aus der
Gelenkflüssigkeit durch Diffusion ernährt.
Beide
Menisken sind durch Bänder vor allem mit der Unterschenkelgelenkfläche
verbunden. Der Innenmeniskus hat dabei eine stärkere Verbindung. Er kann daher
den Gelenkbewegungen nicht so gut folgen wie der Außenmeniskus. Diese
Minderbeweglichkeit bedingt u. a. die höhere Verletzungsrate.
Folgende
Aufgaben haben die Menisken
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Vergrößerung
der Gelenkkontaktfläche
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Stabilisierung
des Gelenkes
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Puffer
zwischen Ober- und Unterschenkelgelenkfläche
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Druckentlastung
des Knorpels
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Umwandlung
von Druck- und Zugspannung
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Ernährung
der Knorpelflächen
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Begrenzung
der Beugung und Streckung
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Über
Nerven im Meniskus Steuerung der Bewegung des Kniegelenkes
Zu
Verletzungen des Meniskus kommt es zum einen durch akute Verletzungen im Rahmen
z. B. eines Verdrehens des Kniegelenkes bei einem Sturz. Chronische Verletzungen
führen über zu starke Dauerdruckbelastung zu Beschwerden. Hierbei ist
insbesondere die maximale Beugung des Kniegelenkes ursächlich? Daher ist z. B.
die Meniskusverletzung bei Fliesenlegern auch als Berufskrankheit anerkannt.
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